Sonne tanken in den Calanques

Dienstag, 26. Mai 2009 von Stephan

Ein klassiker unter den Klettergebieten ist es immer noch, rauhe Kalkfelsen, Meer, Sonne und Wärme. Klassisch ist aber natürlich auch, dass es viele Leute hat und sich in der Region niemand wirklich um Touristen bemüht. Aber es war trotzdem schön, einfach nur geniessen und endlich wieder einige Meter im Fels machen.

Auf der Anreise haben wir zuerst einen Abstecher in die Camarque zu den berühmten weissen Pferden am Meer gemacht.

Auch wenn jemand nicht so viel klettern will, gibt es hier viel zu sehen. Allerdings geht das bei Silas nur mit Daueraufsicht oder wir mussten ihn, auch wenn er nicht klettert, an das Seil hängen….

…denn 3m vor ihm geht es zu Sina und mir ca. 20 m hinunter. Wenn man will, findet man auch hier einsame Toprop Plätze ohne Ende.

Am Morgen und bei Wind kann es trotz der Lage am Meer noch ziemlich frisch sein.

Es gibt genügend Klettertouren, die auch für Kinder gut geeignet sind.

Silas wagt die ersten Meter im senkrechten Gelände.

25m über dem Boden klettert Sina elegant über den kleinen Überhang.

 

Klettern macht müde. Während die anderen weiterklettern, macht unsere Mini ein Mittagsschläfchen unter einem Busch.

Auch das Umhängen am Standplatz muss gelernt werden.

Und schon geht es weiter in luftigen Höhen am Col de Sormiou.

Und noch einmal über das Dach, dieses Mal im Nachstieg als Seilschaft.

Gut strukturierter Kalkfels mit vielen kleinen Rissen und Adern, aufgewärmt von der Sonne, was will man mehr.

Auch für das Auge gibt diese Region sehr viel her.

Man kann kilometerlange Quergänge direkt über dem Meer ohne Seil und Sicherung machen, nur der Wind lädt leider nicht zum Baden ein.

Zurück am Campingplatz wartet die Meute nur noch auf…..

etwas zum Essen.

Also, alles in allem ist es wirklich sehr schön zum Klettern, Baden und …. in den Calanques. Doch bitte leider immer noch aufpassen…

…auf das Auto am Parkplatz - es ist leider nach wie vor fast unmöglich, das Auto alleine und sicher stehen zu lassen (das war zum Glück nicht unseres)

Fotos und Text Stephan Keck


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