Aconcagua 6962m
Samstag, 24. November 2007 von StephanAconcagua - 6962 m

Der Aconcagua ist der höchste Berg Südamerikas und einer der Seven Summits. Den Aconcagua zu besteigen ist einer der schönsten Wege, die Anden Argentiniens zu erfahren und zu erleben. Die Landschaft ist von atemberaubender Schönheit und sehr abwechslunsreich.
Der Aconcagua ist ein unglaublich abwechslungsreicher Berg und bietet interessante Routen in allen Schwierigkeitsgraden. Die Erstbegehung wurde 1897 aufgezeichnet. Es ist jedoch anzunehmen, dass bereits die Inkas den Berg in bestiegen haben und sogar den Gipfel erreicht haben könnten. Die Normalroute entlang des landschaftlich wunderschönen Nortwest-Grates ist zwar technisch unschwierig, setzt jedoch trotzdem gute physische Kondition voraus, da sich doch um die Besteigung eines sehr hohen Berges handelt.Wir unternehmen alle unsere Expeditionen by Fair Means, d.h. ohne Träger und ohne Sauerstoff.
Detailprogramm
Tag 1 - Abflug
Flug nach Santiago
Tag 2: Santiago – Medoza - Puente del Inca
Ankunft in Santiago de Chile und Weiterflug nach Mendoza. Anschliessend sofort Weiterfahrt mit dem Bus nach Puente del Inca. Hier übernachten wir 2x.
Tag 3: Puente del Inca
Den Namen verdankt das Dorf der eindrucksvollen Naturbrücke, welche über den Rio de las Cuevas führt. Heute unternehmen wir eine leichte Akklimatisationstour auf einen 3570 m hohen Gipflen. Von dort aus geniessen wir eine spektakuläre Aussicht auf das gewaltige Massiv des Aconcagua.
Tag 4: Start zum Basislager
Nach einer kurzen Anfahrt zum Ausgangpunkt des Weges starten wir zum Basislager. Erst folgen wir dem Horcones Fluss, dann überqueren wir den Unteren Horcones und folgen dem Fluss weiter, bis wir das Confluenza Camp (3400 m) erreichen. Dort errichten wir unser erstes Camp, wo wir 3 Nächte bleiben, um eine gute Akklimatisation zu gewährleisten. Tragetiere begleiten uns bis ins Basislage, die die meiste Ausrüstung und das Essen für uns transportieren.
Tag 5: Plaza Francia
Heute unternehmen wir eine Tageswanderung zum Plaza Francia, welcher neben einer der weltweit schwierigsten alpinen Wand liegt. Der Weg führt stetig hinauf durch ein wundeschönes Tal und über einen imposanten Gletscher. Diese traumhafte Akklimatisationstour eröffnet eine atemberaubende Aussicht auf eine der grössten Fels- und Eiswand in der Welt. Anschliessend folgt der Abstieg ins Camp.
Tag 6: Ruhetag oder kurze Wanderung
Für eine optimale Akklimatisation, welche sehr wichtig für einen Gipfelerfolg ist, benötigen wir auch einmal einen Ruhetag.
Tag 7: Basislager at Plaza de Mulas
Bevor wir heute das Basislager, Plaza de Mulas (4370 ) erreichen, müssen wir noch einige kleine Flüsse überqueren. Obwohl dies ein harter langer Tag wird, können wir heute wunderschöne Berge sehen wie z.b. die atemberaubende Aussicht auf den Aconcagua, den Cero Cuerno und zahlreiche andere umliegende Gipfel.
Tag 8 – 18: Besteigung Aconcagua
Unsere Philosophie ist, aufzusteigen und dann umdrehen und tiefer schlafen. Im Zuge der Besteigung erstellen wir 3 höher gelegene Camps: Camp I (Canada Camp auf 5050 m), Camp II (Nido de Condores auf 5560 m) und Camp III (Cholera auf 5980 m) um uns für den Gipfelsturm ausreichend zu akklimatisieren. Als erstes bringen wir Ausrüstung und Essen ins Camp I und steigen zum Übernachten wieder ins Basislager ab. Dann verbringen wir 2 Nächte im Camp I und bringen wieder Ausrüstung und Essen ins Camp II. Das Nido de Condores Camp liegt in einem Sattel zwischen dem Aconcagua und dem Cerro Cuerno. Es ist ein grosser flacher, windgeschützter Platz. Nachdem wir ins Camp II vorgerückt sind, bringen wir wiederum
Ausrüstung und Essen ins Camp III, welches gleichzeitig auch unser Hochlager ist. Die Übernachtung erfolgt in Camp II. Wir starten unseren Gipfelsturm um 2:00 h nachts vom Camp III aus. Um unsere Gipfelchancen zu erhöhen, haben wir dafür 2 Tage Zeit. Abhängig von der Teamstärke benötigen wir ca. zwischen 9 und 12 Stunden, um den Gipfel zu erreichen und zum Camp III abzusteigen. Wenn das Team stark genug ist, kann der Rückweg auch bis zum Camp II erfolgen, um zu übernachten. Am nächsten Tag erfolgt der Abstieg ins Basislager. Natürlich werden wir während dieser Tage auch den einen oder anderen Ruhetag einlegen. Dies hängt allerdings vom Wetter und von der Gruppenstärke ab. Unsere Kochmannschaft bleibt im Basislager. D.h. wir müssen uns in allen 3 vorgerückten Lager selber versorgen.
Tag 19: Puenta del Inca
Wir machen uns zeitig auf den Rückweg nach Puenta del Inca, da ein weiter Weg vor uns liegt, ca. 10 – 12 h. Übernachtung in Puenta del Inca.
Tag 20: Santiago
Wir fahren zurück nach Santiago, wo wir noch am selben Abend den Rückflug nach Hause antreten.
Day 21: Ankunft zu Hause
Anmerkung zum Detailprogramm
Obwohl wir unser Bestes geben, um diesen Zeitplan einzuhalten, gibt es immer wieder Gründe, entsprechende Änderungen vorzunehmen. Sei es aufgrund von Wetterverhältnissen, Behören oder sonstigen unvorhergesehenen Ereignissen.
Anforderungen
Diese Expedition ist ideal für alle Bergsteiger, die noch nicht sehr viel Erfahrung im Höhenbergsteigen haben, jedoch über eine ausgezeichnete physische und mentale Kondition verfügen. Alle Teilnehmer sollten geübt sein im Umgang mit Eispickel und Steigeisen und grundlegende Erfahrung im Höhenbergsteigen haben. Weiterhin muss jeder Teilnehmer eine genaue Tourenbeschreibung der letzten 3 Jahre an uns abgeben. Wenn wir den Gast nicht aus einer früheren Expedition kennen und/oder er bucht das erste Mal bei alpinist, ist eine Vorbereitungstour mit dem Expeditionsleiter Voraussetzung.
Datum
08.11.09 - 29.11.09
Preis
€ 4650,00
Expeditionsleiter
Stephan Keck
Im Preis enthalten:
- Internationaler Flug
- Nationale Transfers, inkl. Flug von Santiago nach Mendoza
- Unterkunft mit Halbpension in den Städten (Doppelzimmer)
- Vollpension am Berg
- Alle Eintrittsgebühren
- umfangreiche Notfallapotheke
- Expeditionsausrüstung (Zelt, Seile, Eisschrauben, etc.)
- Tragetiere
- Küchenmannschaft und -ausrüstung (nur im Base Camp)
- Deutschsprachiger Bergführer
Im Preis nicht enthalten:
- Persönliche Ausrüstung (Telefongespräche, Wäscherei, Zimmerservice, zusätzliches Esen, etc.)
- Reisestorno-Versicherung
- Unfall- und Rückstransport-Versicherung
- Alkoholische Getränke
- Flughafentaxen
Unsere Philosophie
Alpinist bietet Expeditionen für erfahrene Bergsteiger. Unsere Philosophie ist: Ich kann nur solange bergsteigen wie mein Körper ohne Doping durchhält – ohne Sauerstoff und ohne Träger.
Körperlicher Einsatz und mentale Stärke bringen dich ans Ziel!
Unsere Strategie:
Ein erfahrender international tätiger Bergführer kümmert sich um die Logistik im Lande. Zusammen mit seiner Gruppe wird er die beste Strategie am Berg erarbeiten. Er wird sein bestes geben, um den Gipfel mit dem geringsten Risiko zu erreichen. Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung wissen wir, dass eine optimale Akklimatisation für einen Gipfelerfolg sehr wichtig ist. Somit ist für uns eine gute Akklimatisation höchste Priorität.
Ausrüstungsliste
Kletterausrüstung
1 Alpin-Klettergurt (mit verstellbaren Beinschlaufen und gross genug für über die Kleidung)
2 HMS-Karabiner
5 Karabiner gross
1 Eispickel 60 cm
1 Eisgerät (z.B. Grivel oder Black Diamond) für Steileis
1 Abseilgerät
1 Steigeisen mit Bindungssystem und Anti-Stollplatte und einfachem Reparatur-Set,
1 Paar verstellbare Trekkingstöcke
Bekleidung
2 Daunenjacken
1 Daunenhose
1 Daunenhandschuhe
1 Daunenfüsslinge
1 Goretex Jacke
1 Goretex Hose
1 Primaloft Jacke
1 Softshell Hose
10 T-Shirts
1 kurze Hose
2 Allround-Hosen
1 Fleecehose kurz
1 Fleecehose lang
1 Softshell Jacke
1 Fleecepullover
1 Fleeceweste
3 Thermosocken
3 Wollsocken
3 Seidensocken
5 Sportsocken
10 Unterhosen
2 Thermounterwäsche
1 Windstopper Unterwäsche kurz
1 Windstopper Unterwäsche lang
3 Seidenhandschuhe
2 Wollhandschuhe
2 Handschuhe
1 Seidenmütze
1 Sturmmütze
2 Windstopper Stirnband
2 Stirnbänder
4 Mützen
1 Neopren Gesichtsmaske
1 Sonnenhut
1 Schal
1 Schwimmbekleidung
Die gesamte Bekleidung sollte trocken gehalten werden in wasserfesten Seesäcken oder grossen Plastiksäcken.
Schuhe
1 Paar Expeditionsschuhe
1x Paar Thermoinnenschuhe
1 Paar Turnschuhe
1x Paar Sandalen
Schlafausrüstung
3 Daunenschlafsäcke (–40 °C oder mehr)
1 Isomatte (mit Reparatur-Set)
Rucksäcke
2 grosse Seesäcke (müssen geeignet sein für Yak-Transport)
1 kleiner Seesack für Gepäcksaufbewahrung in Kathmandu
1 Tagesrucksack
Kleine Schlösser zum Gepäckverschliessen
Verschiedenes
1 Erste-Hilfe-Apotheke
2 Lippenbalsam mind. SPF 20
2 Sonnencreme mind. SPF 40
1 Stirnlampe
2 Wasserflasche 1 Liter
1 Thermosflasche
1 Pinkelflasche
1 Trinksystem
1 Plastiktasse
1 Schüssel und Besteck aus Plastik
1 Kochgeschirr (Topf und Gaskocher)
1 Taschenmesser
Wasseraufbereitungsmittel
1 Toilettsachen
2 Aluminium Rettungsdecken
1 Biwaksack
1 Schneebrille
1 Sonnenbrille
3-4 Grosse Platiksäcke, um Ausrüstung trocken zu halten
Verschiedene Plastiksäcke
persönliche Verpflegung (Schokolade, Riegel, etc.
1 Fernglas
1 Fotoapparat, Kamera, etc.
1 Hüftgurttasche für Dokumente und Geld
1 Reisepass, Reisepasskopien und Passfotos
1 Flugticket
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